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Kurzer Abriß über eine lange Verlagsgeschichte
Koehlers Verlagsgesellschaft wurde 1789 in Leipzig gegründet und gehört damit zusammen mit dem Schwesterunternehmen E.S. Mittler & Sohn zu den ältesten noch existierenden Verlagshäusern in Deutschland. Leipzig war zu dieser Zeit der unbestrittene Mittelpunkt des deutschen Verlagsbuchhandels und die Familie Koehler zählte über Generationen hinweg zu den bedeutendsten Verlegerfamilien. Der Name Koehler ist nicht nur mit der deutschen Verlagsgeschichte untrennbar verbunden, er hat auch das Barsortiment maßgeblich mit entwickelt. Koehlers Verlagsgesellschaft wuchs zu einem großen Publikumsverlag heran mit einem breiten Sortiment an Schulbüchern, Reiseliteratur, Kunstbüchern und wissenschaftlichen Veröffentlichungen sowie allgemeiner Literatur. Das Unternehmen bot in seinem Barsortiment über 80.000 verschiedene Werke an und führte ein umfangreiches Antiquariat.
1948 liquidierten die Kommunisten den Verlag. Der Familie gelang es jedoch, wichtige Rechte zu sichern. 1951 erfolgte im oberschwäbischen Biberach an der Riss die Neugründung. Koehlers Verlagsgesellschaft entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zum führenden deutschen Verlag für Schifffahrtsliteratur. Herford in Ostwestfalen war für viele Jahre Verlagssitz. Seit 1995 ist Koehlers Verlagsgesellschaft in Hamburg ansässig. Sie gehört dem Verleger Peter Tamm. |
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